Magnetfeldtherapie
Natürliches Magnetfeld
Magnetfelder
sind die Grundlage allen Lebens.
Das natürliche
Magnetfeld der Erde ist ein Feld mit Dipol-charakter und besitzt eine Stärke
von 0,5 Gauß oder 50 Mikro Tesla (µT). Obwohl wir Menschen dieses Magnetfeld
in der Regel mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen können, prägt es das tägliche
Leben von Menschen und Natur in ganz entscheidendem Maße. So weiß man, dass
beispielsweise sehr viele Tiere in ihrem Orientierungssinn auf das Erdmagnetfeld
angewiesen sind. (Bienen, Termiten, Ameisen, Maikäfer, Zugvögel, Störche,
Haifische, Rochen, Schildkröten, Wale, u.v.a.)
Der Universität Frankfurt ist 1998 zum ersten Mal der sensationelle Nachweis
gelungen, dass sich beispielsweise Tauben am Erdmagnetfeld orientieren. Tauben
verdanken ihr ausgezeichnetes Orientierungssystem („Brieftauben“) kleinen
Magnetkristallen im Schnabel. Derartige natürliche Magnetkristalle findet man
auch im Gehirn des Menschen.
Prinzipiell beruhen alle Vorgänge im menschlichen Körper auf
elektrochemisch-magnetischen Phänomenen.
Ein wissenschaftlicher Nachweis besonderer Art ist der Universität Gießen
gelungen. Wissenschaftler konnten zeigen, dass Magnetfelder niedrigster Feldstärke
(Picotesla-Bereich) zweifelsfrei Einfluss auf das Wohlbefinden des Menschen
haben. So gilt z.B. das Naturphänomen der Wetterfühligkeit als Beweis für den
Einfluss von Magnetfeldern geringster Stärke.